Nun, ganz so trug es sich nicht zu
Die Holzfäller waren eigentlich Bauarbeiter und einer davon fühlte sich schon bisschen schwul. Aber eben nur so halb. Ihn leitete das hehre Ideal von Frau & Kind & Eigenheim. Es versüßten ihm seine triebhaften Stunden nur, die Stricher von der Würstelbude. Seine schwangere Frau mochte die Vorlieben ihres Gatten aber nicht teilen und zerteilte ihrerseits die Stricherleben in zwei Hälften: Das eine, das war und das andere, das nicht mehr sei. Soweit die Story. Felix Eitner und Fritzi Haberlandt spielten das Familiendrama durchaus überzeugend, auch wenn es das Drehbuch nicht immer gut mit ihnen meinte. Als die beiden den Mordanschlag auf Hauptkommissar Stedefreund zu planen hatten, konnte man mit den bemühten Schauspielern fast Mitleid haben.
Wer sonst noch Sex hatte
Neben einschläfernde Ermittlungseinbahnstraßen wie Gemüseladen, Baustelle, Homobar und Hundescheune, gesellte sich ein gemeinsames Tet-a-Tet von Stedefreund und Lürsen-Tocher. Die ehedem schon geplagte Hauptkommissarin Lürsen (Hexenschuss) plärrte und motzte daraufhin noch geplagter, gleich einem Teenie mit gesperrtem Myspace-Account, sodass jede Szene eine wahre Freude war, in der die Kommissarin nicht auftauchte - erst recht, wenn sie mit ihren rosa Hurra-Tatort-Humor-Schlappen bewaffnet zu erscheinen drohte.
Gewiss ist nun zumindest, dass das mit dem Sex oft schwierig ist, gleichwohl, ob auf der eigenen Baustelle, oder auf der andern. Ebenso ist klar: Wer schon homosexuell ist, der kann nicht noch Mörder sein.
1 Kommentar:
mal wieder ein totaler Wahnsinn.
keith
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